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Holz Haustüren

Bei der Planung einer Haustür müssen viele Aspekte beachtet werden. So muss die Tür gestalterisch zum Gebäude passen. Zudem muss die Tür so gefertigt werden, dass sie einbruchhemmend, wärmedämmend, stets funktionsfähig und vor Schäden durch die Witterung geschützt ist. Aus diesem Grund sollten Haustüren in der Gebäudefront zurückliegend eingebaut werden, nicht an der Wetterseite liegen und aus gesunden, widerstandfähigen Hölzern gefertigt und mit einbruchhemmenden Beschlägen angeschlagen sein. Die einzelnen Elemente, wie das Türblatt, die Türumrahmung, die Beschläge müssen besonders in Augenschein genommen werden. Auch beim Einsetzen der Haustür müssen einige Aspekte beachtet werden. Die Türblätter von Haustüren können besondere Sperrholztüren mit Vollholzmittellage und eingebauten Stabilisatoren wie Metallbeplankungen, Rahmentüren mit Füllungen aus Glas oder aus Holz sowie aufgedoppelte Türen sein. Bei Aufdopplungen ist stets darauf zu achten, dass Regenwasser gut abfließen kann und somit nicht in Fugen oder Nuten gelangen kann. Bei allen Türblättern ist darauf zu achten, dass sie in der Dicke symmetrisch aufgebaut sind, das heißt, dass die äußeren und inneren Schichten der Tür gleich sein müssen, um ein Verziehen des Türblattes zu vermeiden. Um dem Verziehen der Tür noch mehr entgegen zu wirken, kann man quadratische Stahlprofile einlassen. Bei allen Holzhaustüren ist ein Wetterschenkel als unterer Abschluss einzuplanen. Dieser wird mit wasserfesten Leim befestigt und weist auf der Unterseite eine so genannte “Tropfnase“ auf und ist oben abgeschrägt damit das Regenwasser abfließen kann. So kann das abfließende Regenwasser nicht in das Kopfholz des vertikal verlaufenden Türblatts eindringen. Die Türumrahmung ist meist ein Blendrahmen oder Blockrahmen. An diesem Rahmen wird unten eine Metallschiene für den Anschlag der Tür angebracht. Dabei ist zu beachten, dass diese Schiene soweit zurücksteht, sodass kein Regenwasser hinter die Schiene laufen kann. Das Haustürblatt wird in die Türumrahmung mit Doppelfalz eingebaut. Die erste Falzbreite beträgt ca. 25 mm. Damit ist gewährleistet dass alle Elemente des Schlosses sicher angebracht werden können. Im nächsten Falz kann die Türdichtung eingebaut werden. Diese Dichtung ist umlaufend im Türfalz eingenutet. Damit ist gewährleistet, dass bei einer geringen Verformung der Tür, die Dichtigkeit nicht verloren geht. Durch das besondere Einbringen von speziellen Beschlägen kann auch eine Innendichtung angebracht werden. Wenn dies der Fall sein sollte spricht man von einer Doppeldichtung. Wegen des erhöhten Gewichtes des Türblattes und dem höheren Sicherheitsanspruch sind bei Haustüren besondere Beschläge zu berücksichtigen. Besonders gut geeignete Beschläge, wie kräftige Einbohrbänder oder Aufschraubbänder, verlängerte Schließbleche und schwere Haustürschlössern sind einzuplanen. Wenn es sich um besonders schwere Türblätter handelt, kann man ein drittes Band angeschlagen werden. Dieses zusätzliche Band sollte über der Mitte des Türblattes sitzen. Zusätzliche Dinge, wie Sprechanlagen, Briefkästen und elektrische Türöffner können ebenfalls als weitere Beschläge an der Haustür zu finden sein. Für Haustüren werden schwere Haustürschlösser verwendet. Es gibt auch Haustürschlösser mit Mehrfachverrieglung. Beim Einbau eins Haustürschlosses ist stets darauf zu achten, dass der Schließzylinder nicht vorstehen darf. Ein besonderer Aufbohrschutz sollte ebenfalls eingeplant werden. Wenn man all diese konstruktiven und gestalterischen Elemente berücksichtigt hat, kann man die Haustür einsetzen. Beim Einsetzen der Haustüren ist darauf zu achten, dass die Anschlüsse der Türumrahmung am Mauerwerk dicht sind. Zudem müssen die Befestigungsmittel dem verstärkten Winddruck und der mechanischen Beanspruchung standhalten.